Heimatstuben und Museen: Viele kleine Häuser bestehen nur dank Ehrenamtlicher

Das Teilvorhaben „Erarbeitung einer Inwertsetzungsstrategie“ startete Anfang 2020 mit einer Befragung von 20 ausgewählten Heimatstuben und Museen in der Niederlausitz, die sich als Träger und Vermittler von Regionalgeschichte und -kultur im deutsch-slawischen Kontext verstehen.

Eine differenzierte und aufschlussreiche Bestandsaufnahme ist das Ergebnis der im Frühjahr durchgeführten Online-Befragung. In einer „Ist-Analyse“ wurde die jeweils unterschiedliche Ausgangssituation hinsichtlich Struktur, Ressourcen, Angeboten und Herausforderungen zusammengefasst und ausgewertet. In erster Linie geht es dabei um die Beschreibung wichtiger Daten und Fakten hinsichtlich der Kapazitäten, Aktivitäten und lokalen Bedingungen.

Die Vielfältigkeit der 20 befragten Häuser spiegelt sich bereits bei den unterschiedlichen finanziellen und organisatorischen Ausgangsbedingungen wider. Deutlich werden die Unterschiede vor allem zwischen den ehrenamtlich betriebenen Häusern und denen mit institutionellem Hintergrund im Bereich der Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft: Einige Einrichtungen stehen dauerhaft vor der Frage, wie die anstehenden Aufgaben personell zu bewältigen sind. Einige stehen gar vor der Klärung der Frage „Wie geht es nach uns weiter?“.

Die „Ist-Analyse“ war Grundlage für den anschließenden Dialogprozess, der im Sommer 2020 dazu diente, Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren und mögliche strategische Ableitungen zu formulieren.

Autor: Gregor Schneider

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